Bericht über Schuldenfalle

Alleinerziehende Mütter gelangen laut dem Statistischen Bundesamt zufolge, immer öfter in die Schuldenfalle. Hierbei handelt es sich sogar um eine sehr hohe prozentuale Beteiligung. Es sind 14 Prozent der alleinerziehenden Mütter, die eine Schuldnerberatung aufsuchen. 19 Prozent der Bevölkerung machen allein lebende Männer aus. Auch diese Gruppe von Menschen ist häufig hoch verschuldet und muss auf Schuldnerberatungsstellen zurückgreifen. Sie haben Berge von Schulden angehäuft, die sie ohne fremde Hilfe nicht mehr bewältigen können. Durchschnittlich beläuft sich die Gesamtsumme pro Schuldner auf ca. 34.000 Euro.

Aber auch ein kleiner Schuldenberg kann viele Menschen an die Belastungsgrenze führen und ruinieren. Es sind oftmals die kleinen Beträge die zu schaffen machen. Genau dann sollte ein Experte zurate gezogen werden. Bevor die Situation eskaliert und womöglich Schlimmeres droht. Es waren ungefähr 50 Prozent, die auf einem Schuldenberg in Höhe von 14.300 Euro saßen und ungefähr 10 Prozent die Schulden in Höhe von 2.100 Euro ihr Eigen nennen konnten. Jemand, der kaum etwas zum Leben hat, für den ist es sehr schwer, diese Schulden wieder loszuwerden. Es ist fast unmöglich. Wenn kein Geld zum Leben da ist, kann auch kein Schuldenberg abgebaut werden.

Aber welche Ursachen haben solche Schuldenberge? Arbeitslosigkeit steht mit 26 Prozent an erster Stelle. Dann sind es genau die Alleinerziehenden, die mit dem Geld das zur Verfügung steht kaum auskommen. Hierauf folgen dann Trennung, Scheidung oder gar der Tod des Partners. Dies betrifft rund 14 Prozent der Schuldenfälle. Finanzielle Hilfe gibt es in solchen Fällen kaum. Es gibt dann auch noch andere Ursachen für eine Überschuldung wie zum Beispiel Sucht, Erkrankungen oder Unfälle. Dies macht eine Quote von rund 13 Prozent aus. 12 Prozent der Ursachen sind beispielsweise unwirtschaftliche Haushaltsführung oder 8 Prozent der Fälle betrifft eine gescheiterte Selbstständigkeit.

Wenn die Zeiten besser sind, für eine Familie oder auch Alleinerziehende sollte immer etwas Geld für schlechte Zeiten auf die Seite gelegt werden.